so lange geht's noch...

so lange geht's noch...
so lange geht's noch bis zur nächsten Kreuzfahrt....leider aktuell nichts in Planung...

Montag, 1. September 2014

Fazit unserer Reise mit der Star Princess

Route
Alaska Rundreise ab/bis San Francisco

Bereits am 23. Juni 2013 haben wir diese Reise gebucht – es war grad mal wieder ein richtiger Hochsommertag mit 38°C vor der Türe… genau das richtige Klima, um über einen passenden Sommerurlab mit „klimaneutralem“ Faktor nachzudenken und sich am besten vor dem nächsten Winter direkt dafür zu entscheiden und alles fest zu machen.

An-/Abreise
Arrangement durch Princess Cruises, inkl. Transfer Flughafen-Hotel-Hafen-Flughafen.

Der Hinflug: (9’411 km)
Zürich-San Francisco mit Swiss (A340-300)
Der Service war sehr gut, das Personal wirklich freundlich – trotz der vielen Flugstunden. Abflug hatte sich aufgrund eingechecktem Gepäck aber nicht aufgetauchter Passagiere verzögert – das Gepäck musste wieder rausgesucht und entfernt werden. Zudem war eine Verspätung von ca. 1 Stunde veranschlagt, wegen erwarteten starken Gegenwinds. Unsere Ankunft war schlussendlich nur 15 min. nach ursprünglichem Plan. Der Pilot konnte höher und schneller fliegen, was somit die Verspätung stark verringert hat.
Unsere Buchungsklasse war Economy, wir bekamen 2 Sitze nebeneinander am Fenster, allerdings war die Sitzbreite nicht wirklich für „Erwachsene“ ausgelegt. Schlichtweg: kuschlig und auf einem 12-Stunden-Flug einfach sehr unbequem. Schlafen war schwierig, weil irgendwann ziemlich schnell irgendwas wieder arg angefangen hat weh zu tun und die trockene Kabinenluft zwang mich in grossen Mengen Wasser zu trinken – die Stewardess war wirklich sehr geduldig im steten Nachfüllen meiner Wasserflasche. Der gute Service der Crew selbst in der „Holzklasse“ hat das alles ein bisschen wett gemacht, und auch der grandiose Ausblick über Island und Grönland (Eisfelder vor der Küste, Gletscher) tröstete nach den ersten 5 Stunden einigermassen, aber die Aussicht, weitere 7 Stunden diese Sitze hüten zu dürfen war nicht rosig. Schlussendlich hat’s doch noch geklappt. Die Beine waren ordentlich geschwollen trotz Gymnastik im Flugzeugsitz, der Weg am Flughafen San Francisco zur Passkontrolle, Security & Kofferabholung waren lang, aber zwecks Bewegung ein Segen für die verbeulten Knochen. Schlussendlich war der Flug ruhig, die Crew wirklich fürsorglich, die Landung in SFO sehr gut. Es wäre ratsam, etwas breitere Sitze bereitzustellen – auch in der Economy Class.

Der Rückflug: (9‘666 km)
San Francisco – Frankfurt/Main mit der Lufthansa (A380-300).
Unser Flug war LH 455 (Lufthansa, A380-300), planmässiger Abflug 15:05, geplante Ankunft 11:00 in Frankfurt/Main, geplante Flugdauer 10h 55min.
Abflug erfolgte pünktlich – echte Flugdauer 09h 50min, Ankunft so viel zu früh, dass der „Parkplatz“ am Terminal noch nicht frei war und wir vornedran warten mussten, bis der andere A380 von Lufthansa sich auf den Weg gemacht hat.
Trotz dass der A380 in der Economy-Class ebenso dicht bestuhlt war, sind die Sitze hier doch ein paar Zentimeter breiter und somit war das ein deutlich angenehmerer Flug, als beim Hinflug. Auch hier der Service sehr aufmerksam und gut. Da es ein Nachtflug war, wurde ein bisschen weniger Essen gereicht, aber das war durchaus in Ordnung. Die meisten versuchten, zu schlafen. Getränke konnten jederzeit in der Bordküche abgeholt werden, während der „Nacht“ wurde trotzdem 2x extra mit Getränkebechern bei den Gästen am Platz vorbeigegangen.
Durch den Vulkanausbruch auf Island wurde der Flug nicht über die Südspitze Grönlands und Islands sondern „drunter durch“ geführt. Trotzdem waren wir so viel schneller vor Ort.
Ein solch langer Flug am liebsten nur noch mit einer A380-Maschine, selbst in Economy Class. Ich habe diesen deutlich besser vertragen. Schlussendliches Fazit: Sehr gut.

Die Bahnfahrt:
Von Frankfurt Flughafen mit einen günstigen EUR 29.-/Ticket der Deutschen Bahn (im Paket der Reederei mit organisiert), das wir vor Abreise noch auf 1. Klasse haben auf buchen lassen, um einem zu vollen Zug in der zweiten Klasse ohne Platzreservierung aus dem Weg zu gehen, da bei eventueller Verspätung die Reservierung eh hinfällig wäre. Und wenn später gebucht, aber früher gefahren werden kann, ist es dasselbe.
Wir kamen rechtzeitig aus dem Terminal am Fernbahnhof an, konnten ca. 10 min. später in einen passenden durchgehenden Zug direkt nach Basel einsteigen, hier allerdings war ein Zusatzzug angehängt worden, da der eine wohl komplett fest reserviert war, der Zusatzzug hatte keine Reservierungen in der 1. Klasse, was uns sehr entgegen kam. Auch in der 1. Klasse des ICE war der Service sehr gut. Wir wurden umgehend mit Getränken und Essen versorgt. Wir hatten gut Platz für Koffer und uns selbst, kamen zu einer sehr guten Zeit pünktlich in Basel Bad Bf an, bekamen mit etwas Gerenne und Geschleppe (Kofferförderband auf Gleis 8 war wiedermal kaputt und eine Schrägrampe gibt’s so weit hinten am Bahnhof nicht) schafften wir es auf den Interregio nach Bad Säckingen (nur 1 Zwischenhalt) und müssen sagen: das hat wie am Schnürchen geklappt.

Übernachtung San Francisco:
Im Paket war bei der Anreise eine Übernachtung in der Nähe des Finanzviertels im Hotel Mark Hopkins InterConti, 999 California Street, San Francisco, California 94108, USA. Uns wurde mittels Schreiben, das wir von der Princess-Vertretung am Flughafen erhielten, mitgeteilt, dass sämtliche Übernachtungskosten, Transfers sowie Trinkgelder enthalten sind, wir somit ausser Frühstück oder zusätzlich konsumiertem keine Kosten zu tragen hätten. Nicht mal Trinkgeld für die Bellboys, die unsere Koffer mit den goldenen Wägelchen hin- und her-transportierten, und uns auch im Zimmer erklärten, wo was wie funktioniert.
Zimmer 321 Stockwerk 3
Für ein „Budget“-Zimmer, also die günstigste Variante die uns von Princess im Rahmen vom Paket gebucht wurde, hatten wir nicht so eine tolle Übernachtungsmöglichkeit erwartet. Sehr geräumig, wunderschön eingerichtet, Minibar (USD 10,-/ca. 0.5ltr-PET-Flasche + Taxe) sowie kostenfreie Nutzung der Kaffeemaschine waren ebenso in den Stilvollen Möbeln versteckt untergebracht. Obwohl der Blick auf den „Hinterhof“ (bei uns das Glasdach vom „Wintergarten“ hinter der Lobby) war, war es eine wirklich sehr ruhige Nacht. Das Bett absolut herrlich – man schlief wie auf Wolken – durch eine zusätzliche dünne Daunendecke unter dem Leintuch auf der Matratze.
Fenster konnten mittels Hochschieben geöffnet werden. Somit liessen wir die Klimaanlage aus und freuten uns an zwar hoher Luftfeuchtigkeit der Bucht, aber immerhin frischer Luft die Nacht durch – ein Segen für unsere Schleimhäute.

Ebenso das Bad war sehr stilvoll, und schön gestaltet. Duschgel, Haarshampoo, Conditioner sowie auch Bodylotion standen in kleinen Fläschchen zur Verfügung. Genauso wie Handseife und diverse einzeln verpackte Artikel, wie Duschhaube, Wattestäbchen usw.

Zudem hatte unser Zimmer eine Türglocke! Zudem WiFi und LAN-Anschluss. Welch Moderne in einem stilvollen 20-er Jahre Hotel aus dem 20. Jahrhundert. WiFi/LAN ist kostenpflichtig, USD 14.-/24h. Sofern man „Mitglied“ (Loyalty-Program) wird, gibt’s 24h Internet gratis (WiFi im gesamten Hotel).

Der Service allgemein im Hotel war äusserst aufmerksam und wirklich sehr hilfsbereit. Besonders gute Erfahrung machten wir mit der Concierge.

Unser Besuch im „Top of the Mark“ im 19. Stock des Hotel-„Turms“ mit Blick über ganz San Francisco war ebenso ein sehr schönes Erlebnis, obwohl auch hier, recht kostspielig, aber ein super Service der nur weiterempfohlen werden kann.

Frühstück war mit USD 30.- (+ Taxen & automatisch aufaddiertem Service & Trinkgeld) pro Person ordentlich teuer… wir konnten überhaupt nicht dafür essen, aber es war herrlich frisch, super schön zubereitet und die Früchte waren ein Traum. Der Service war ebenso sehr gut.

Transfer
Flughafen – Hotel (18.08.2014)
Nach dem langen Flug stand bereits die Dame mit dem Princess-Schild gut sichtbar am Zoll-Ausgang und nahm uns in Empfang. Wir bekamen ein eigenes Taxi, das uns zum Hotel brachte, wo uns bereits wieder eine Dame von Princess an der Eingangstüre empfing und dafür sorgte, dass wir die Schlüssel bekommen und von ihr ein paar Tips erhielten. Es war „Erika“, eine Deutsche, die uns hier betreute – wir sollten sie beim Check-in im Terminal wieder treffen – in der Schlange von 36 Check-in-Posten. Schlussendlich: SUPER.

Hotel – Hafen (19.08.2014)
„Brigitte“ organisierte die gesamten Transfers zum Hafen. Hier kam ein Bus zum Einsatz. Die Koffer wurden bereits um 10:00 vom Zimmer abgeholt und standen aufgereiht draussen parat, um vom Busfahrer eingeladen zu werden. Der Bustransfer erfolgte reibungslos und flott und auch hier: Sehr gut.

Hafen – Flughafen (30.08.2014)
Für „Non-US-Residents“ Zollformalitäten ab 08:00 in der Vista-Lounge, Deck 7, wo Cruise-Card (Bordpass), Reisepass und Einladungsschreiben vom 28.08.2014 vorgezeigt werden müssen, um das Check-Out Prozedere korrekt abwickeln zu können. Dort gab’s auch direkt den Stempel für die erneute Einreise in die USA (wir kamen ja aus einem kanadischen Hafen). Die Zollformulare wurden vorab von uns ausgefüllt am Tag vorher dem Cabin Steward zur Weiterleitung bereits übergeben.
Wir hatten Check-out Gruppe „Brown 5“ (für Flüge ab SFO nach 15:01, nämlich gemäss Plan 15:05) – Treffpunkt 09:30 Casino, Deck 6. Der Aufruf zum Verlassen des Schiffes erfolgte pünktlich auf die Minute.
Persönliches Einsammeln der Koffer erfolgte im Hafengebäude – alles war ordentlich aufgereiht und schnell auffindbar, an sämtlichen Ecken standen Princess-Mitarbeiter(innen), die uns den Weg wiesen, bzw. auch Fragen beantworteten. Daraufhin folgte die Weitergabe der Koffer an den an den Shuttlebus-Fahrer mit Angabe der Fluglinie, die uns nach Hause bringt, für den passenden Beladungs-Platz im Bus-Kofferraum. Auch hier: Sehr gut.

Gepäckservice
Keiner genutzt

Schiff
Kapitän Todd MacBain
Kabine / Service
Innenkabine Nr. L245, Kategorie IF, Deck 14 (Brückendeck)
Cabin Steward: Menino Mascarenhas
Stellte sich gleich am Anfang vor und erklärte diverse Abläufe für den Kabinendienst. Zudem besorgte er uns noch Bademäntel, nachdem ich gelesen hatte, dass diese auf Anfrage gerne zur Verfügung gestellt werden. Ich hatte diese nicht vorbestellt, wir bekamen sie dennoch am Abend des 1. Seetag. Sehr gut.
Am 2. Seetag morgens wurden wir von wunderschönen Glückwünschen in Form von Luftballons, Schildern und Karten inkl. „Treatment“-Gutscheinen für’s Restaurant an der Türe, bzw, im „Briefkasten“ überrascht. Klar, hatte ich die Daten wann wir feiern wollen, angegeben, aber dennoch – eine sehr schöne Geste für die wir uns beim Steward bedankten.

Das Bad ist in kleiner Standardgrösse, die Dusche scheint ein bisschen „runder“ zu sein, denn trotz Vorhang (statt Plexiglastüre) schaffen wir es ohne zu grosse Vorsichtsmassnahmen, dass dieser beim Duschen nicht an uns kleben bleibt und somit das ganze Bad geflutet wird, weil der Vorhang über die Duschwanne hinaus hängt. Hier ein Pluspunkt trotz Vorhang. Ausserdem gibt es Shampoo inkl. Conditioner sowie auch das Duschgel im Pumpspender in einer Halterung in der Duschkabine, was ich beides wider Erwarten sehr gut vertrage und trotz frischer Dauerwelle die Haare wirklich toll „weichgespült“ sind. Das verwendete Produkt läuft unter dem Namen „Lotus Spa“. Zudem stand auch eine Tube „Bodylotion“ sowie auch ein Stück Handseife derselben Marke zur Nutzung bereit.

Die Kabine liegt auf Deck 14, relativ nah an der Brücke, ist zwar an sich beengt in Bezug auf Bewegungsfreiheit, allerdings hat sie durch den „begehbaren Kleiderschrank“ direkt beim Bad sehr viel Stauraum und auch der Schreibtisch bietet sehr viel Ablagefläche, wie auch die Nachttischchen neben dem Bett. Durch die Spiegel wirkt die Kabine nicht ganz so klein und bietet uns einen guten Rückzugsort.

Durch die Lage (hoch oben, weit vorne) spürt man eventuelle Schwingungen durch Wellen/Wind schon mehr, als Mittschiffs, doch es ist kein „Durchgangs“-Gang und somit schön ruhig gelegen.

Restaurant / Service
Abendessen Restaurant Amalfi Deck 6,Tisch 248, 2. Sitzung (19:45), unser Kellner ist Guillermo (Mexico), im 16. Jahr bei Princess und Beikellnerin Renata (Brasilien) - auch für Getränke.
Die Klimaanlage im Restaurant ist für meine Begriffe etwas zu frisch eingestellt, es zieht ordentlich über die Schulter, aber ich bin da wohl etwas empfindlicher, daher hab ich immer ein Schultertuch dabei, was Schlimmeres verhindert.

Der Service der beiden Servicekräfte ist professionell und freundlich. Guillermo gibt allabendlich ein „Recommendation of the evening“ und was als besonders lecker angepriesen wird ist immer „yummy yummy yummy“… Auch wenn Zeitumstellungen für die Nacht angesagt sind, wird gesondert mehrmals vor dem Verlassen des Tisches darauf hingewiesen.

Das Essen (in allen drei Hauptrestaurants des Schiffes gleich) war für unseren Geschmack sehr lecker und ist durchaus empfehlenswert.
Wir sind mit dem Service im Amalfi Restaurant sehr zufrieden.

Frühstück im Bedien-Restaurant
Diesmal nicht genutzt, da gleiche Ebene von Kabine und Horizon Court Buffet-Restaurant am bequemsten für uns war.

Buffet / Service
Horizon Court Buffet Restaurant, Deck 14
Beim Frühstück werden Kaffee, Tee, Orangen- & Grapefruit-Saft serviert. Der Rest wird mittels Selbstbedienung abgeholt. Den Kunststoffteller mitsamt Besteck bekommt man allerdings erst, wenn man/frau die Finger desinfiziert hat. Gut so.

Der Abräumservice ist sehr flott und aufmerksam – auch während der Mittagsessenszeit und es wird fast immer erst gefragt, ob abgeräumt werden darf, bevor etwas vom Tisch genommen wird. Sehr gut.

Stets wird gefragt, ob Hilfe benötigt wird, sobald Gäste mit der Mobilität Schwierigkeiten haben, oder zu sehr mit Taschen und Tablett beladen daher kommen und sehr freundlich Unterstützung geboten.

Auch während dem Mittagessen und der Tea-Time nachmittags wird immer wieder gefragt, ob man Getränke möchte (nicht als Verkauf von der Bar, sondern vom Gratis-Zapfhahn oder auch die überaus leckere Zitronenlimonade, die mit normalem Wasser angerichtet wird), und diese werden dann auf Bestellung gebracht – das beeindruckt uns sehr, denn wie gesagt, eigentlich ist es ein Self-Service Restaurant und die Angestellten verdienen dadurch keinen Cent mehr. Der Bar-Getränke-Verkauf beschränkt sich tatsächlich nur auf die Bar-Bereiche. Die ersten 2 Tage werden noch Kaffee-Karten oder Sodapacks zum Kauf offeriert, aber ab dem 2. Seetag dann schon nicht mehr.

Teatime: auch hier der Service sehr aufmerksam und freundlich. Die angebotenen Pastries recht umfangreich und vielseitig und lecker, sowie auch sehr ansprechend für’s Auge – für jeden Geschmack ist etwas dabei, sogar Scones mit clotted cream und Marmelade. Mein absoluter Favorit hier sind die frisch gebackenen Waffeln – der ganze Horizon Court duftet danach, wenn’s Zeit dafür ist. 

Pizzeria & Hamburger / Würstchenstand mittlerer (open Deck) Pool (Self Service), Deck 14
Die Pizzas waren ausgezeichnet, und man konnte bei der Herstellung zusehen. Es gab täglich drei verschiedene Sorten. Meist Margherita, Salami und noch eine täglich wechselnde Variante. Die Bedienung wirklich sehr freundlich und zuvorkommend.

Beim Hamburgerstand sind die Hamburger frisch und lecker, nur ist ab und zu schade, wenn die Pommes Frites etwas länger fertig gebacken in der „Warteschale“ liegen, sind sie schneller kalt, wenn sie serviert werden.
Die ebenfalls am Hamburgerstand erhältliche Bratwurst war auch lecker.
Die anderen angebotenen Würste wurden von uns nicht probiert.

Bars / Service
La Piazza (International Café) Deck 5
Das für uns persönlich am ruhigsten gelegene Eck, wo selbst die Unterhaltungsmusik vom „Band“ (oder CD oder Stick/Speicher) vor den Glasaufzügen, die sich dort leider mit dem wirklich schön spielenden Pianisten von Deck 6 mischt (sehr schade und eigentlich völlig überflüssig), auch recht gut ausgeblendet ist. Zudem haben wir dort einen Tisch für zwei Personen am Fenster gefunden, der fast immer für uns frei war. Der Service ist dort auch ordentlich und freundlich.
Die 25-jährige Kellnerin Yuriko aus Peru erinnerte sich sogar beim 3. Besuch daran, welches Getränk ich bevorzugt bestelle, sowie auch beim 4. Besuch dann tatsächlich an die Kartennummer, auf welche die Rechnung belastet werden soll, und das bei nur einem Getränk je Besuch und sicher auch sonst genügend zu betreuenden Gästen. Sehr gut.

Andere Bars
Von uns nicht genutzt, da für uns persönlich zu laut (Musik, Animation, etc).

Skywalkers Diskothek – Observatorium, Deck 18
Tagsüber ein herrlicher Aussichtspunkt über die gesamte Länge des Schiffes, meist von Gästen genutzt, die in Ruhe Lesen oder einfach nur die Aussicht geniessen möchten, oder eben auf „optische Jagd“ nach Walen sind. Ich habe dort persönlich gerne am Blog geschrieben – nicht ohne die Kamera nebendran parat zu haben. WiFi Internetverbindung ist dort jedoch – im Gegensatz zu den Räumen auf dem restlichen Schiff – nur sehr schlecht. Aber es ist ja eigentlich eine Diskothek, da erübrigt sich die Nutzung von WiFi von selbst. Wenn zwischendurch Barservice war, waren die Kellner überaus unaufdringlich. Sie haben einmal gefragt, ob Getränke gewünscht sind, und nach einem „nein“ wurden wir in Ruhe gelassen. Wir persönlich empfanden das als sehr angenehm.
Es gab täglich von 17:00-19:00 ein auf der Tanzfläche wunderschön angerichtetes Buffet zum Apéretif für die Frequent Cruiser. Allerdings ist dies nie im „PrincessPatter“ angegeben, dass für die Zeit gesperrt ist, sodass wir öfters - die Zeit vergessend – „im Weg“ gesessen sind. Wir wurden vom Personal zwar nicht rausgeworfen, kamen uns doch ordentlich fehl am Platz vor…. Und eine entsprechende Information wäre vorab ratsam – und zwar mehr, als nur die Kordeln beim Aufgang bereits oben an der Rampe hinstellen mit „Private Purpose“-Schild, denn wer da schon sitzt, bekommt das eigentlich nicht wirklich mit, wenn in Gedanken oder ein gutes Buch versunken.

In Funktion als Diskothek haben wir den „Skywalkers“ nicht besucht.

Photoshop/Photogallery
Wir erfuhren einen super Service in Form von Hilfe, da unser 220V-Ladegerät für die Kamera-Akkus einfach die Batterien nicht wieder voll laden konnte – das Schiff verfügt nur über 110V-Anschlüsse. Adapterstecker habe ich mitgenommen, aber das hilft meinem Ladegerät nicht wirklich viel. Wir bekamen unsere Akkus vom Photoshop mit deren Ladegeräten geladen und das unentgeltlich! Eigentlich wollte ich ein konformes Ladegerät kaufen, aber damit konnten sie nicht dienen, offerierten hingegen das Laden in den Shop-eigenen Geräten der Fotografen, empfahlen notfalls noch den Kauf von Li-Batterien im Shop auf Deck 6, die dann eingesetzt werden könnten, falls die Akkus grad schlapp machen. Super! Das ist wirklicher Kunden-Dienst, trotz dass wir noch nicht ein Foto gekauft hatten.

Landausflüge
Tourguide Juneau Whale Watching & Mendenhall Glacier Photo Safari
Der Guide heisst Jon und war wirklich einsame Spitze! Wir haben sehr viel nützliches für die Nutzung unserer Digitalkameras erfahren und mitnehmen können, zudem ausserdem noch sehr viel wichtige Information, wie in Alaska das natürliche Gleichgewicht funktioniert – Gebirge, Gletscher, bis zum Wal und deren Futtertieren. Wir bekamen viel Information über den Rückgang des Gletschers und die Entstehung des darunter liegenden Regenwaldes – zudem wunderschöne Fotomotive dazu. Bären waren uns nicht vergönnt, aber dafür rote Lachse, Weisskopfseeadler, und ein Stachelschwein auf einem Baum sitzend. Wirklich sehr gut. Die Schiffsführerin, die zusammen mit Jon für die darauffolgende Waltour zuständig war, war auch sehr gut und wir kamen wirklich komplett auf unsere Kosten – und hatten riesiges Glück mit 6 Buckelwalen, die Gruppenfütterung mittels Luftblasenjagd („Bubblenet-feeding“), bei der der Fischschwarm von unten mittels Luftblasenvorhang nach oben und zusammen getrieben wird, um diese dann von unten gemeinsam in den grossen Mäulern einzusammeln und an der Wasseroberfläche dann nur noch einen geringen Teil des Schwarms übrig zu lassen – für Möwen z.B., wenn überhaupt. Und das gleich mehrfach. Wir bekamen zu hören, dass diese Art der Fütterung normalerweise nur Anfang Saison üblich ist wenn die Tiere nach 9-monatigem Fasten in die Futtergewässer zurück kehren, später wird einzeln gefressen, weniger in Gruppen. Zudem gab’s noch eine Seelöwengruppe, die auf einer „Klingelboje“ ihr Verdauungsschläfchen hielt, von recht nah zu sehen. Ja, das waren wirklich sehr erlebnisreiche 5 Stunden Tour. Sehr gut und für unsere Begriffe absolut empfehlenswert.

Tourguide Skagway Alaska Nature & Wildlife Expedition
Susan war unsere Busfahrerin – die einzige mit einem braunen Bus in Skagway – sie brachte uns an den Fähranleger am andren Ende des Hafenareals. Zusammen mit einer Gruppe der ebenfalls im Hafen liegenden Island Princess ging es mit der Speedferry auf der wir bereits viel Wissenswertes über die Gegend und Natur über Lautsprecher von einem der Fährmitarbeiter erfahren durften, ca. 40 min. nach Haines,
wo Dan (Tourguide)
und Nancy (Busfahrerin) uns in Empfang nahmen und für diesen Teil der Tour wirklich sehr gut betreuten. Es gab gratis auszuleihende Ferngläser (Binoculars) und bei jedem Halt wurden drei Ferngläser auf Stativen (Monoculars) aufgestellt, um entweder Adlernester, Weisskopfseeadler auf einem Baum oder sogar Bergziegen, die für uns so nicht mehr sichtbar waren, recht klar beobachten zu können. Die Robben im Fluss und die ab und an aus dem trüben Wasser springenden Lachse waren auch so gut zu beobachten. Wir bekamen viel Information, haben ordentlich dabei gelernt und hatten wirklich gut Zeit bei jedem Stopp, um uns die ganze schöne Natur dort anzusehen, die Tierwelt zu bestaunen und viele wunderbare Erinnerungen mittels Fotoapparat und Filmkamera und natürlich in unseren Köpfen mit heim zu nehmen. Das Lunchpaket, was uns im Sippenhaus der „Raben“ und „Adler“ zurück in Haines zum Verzehr ausgehändigt wurde, war lecker. Während unserer Zeit in der Natur waren Lebensmittel tabu, wegen den Bären, und das war auch gut so. Die Fahrt mit der Speedferry zurück nach Skagway verlief ebenso reibungslos und durch das Fährpersonal sehr gut betreut. Als wir in Skagway ankamen, war leider Susan mit ihrem braunen Bus nirgends zu finden. Unsere Gruppe wartete eine kurze Zeit und einige verteilten sich dann über das Gelände, suchten hier und dort, ob der braune Bus irgendwo anders steht, als wir denken – keine Chance. Eine Mitreisende von der Island Princess, die eigentlich auch noch den angebotenen Shuttle-Service in den Ort mit in Anspruch nehmen wollte (ohne den separaten Shuttle für USD 2.- zu nutzen), ging zur Princess-Ausflugs-Hütte, die übrigens für beide Piers besetzt war - nur unserer war am anderen Ende des Hafengeländes – und fragte, wo Susan denn nun sei, sie hätte versprochen, uns hier abzuholen. Die Antwort die von dort kam, war leicht unprofessionell… statt die Dame auf dem Mobiltelefon zu kontaktieren, wo sie grad ist, kam nur: „entweder ist sie schon weg (nicht möglich, die Fähre hat konkrete Fahrtzeiten nach Plan und wir sind alle angekommen und quasi unübersehbar im Pulk den Pier hoch gelaufen), oder sie kommt noch, wir sollen doch warten oder den Bezahl-Shuttle für USD 2.- nutzen“ – hä? Bitte was ist DAS denn? Ach ja und wir können ja die Fahrerinnen der gelben Nostalgiebusse (Skagway Alaska Street Car Tour) fragen ob die uns weiterhelfen können, die wären von derselben Organisation. Ok, wir taten das, bzw. die Dame der Island Princess tat das und wir bekamen zur Antwort: „nein, wir haben überhaupt nichts miteinander zu tun, aber natürlich kennen wir Susan und ich sehe grad, sie ist mit ihrem Privatwagen da vorne an der Tour-Organisation angekommen, Moment mal“ – sie nahm ihr Funkgerät und fragte an, was los ist… und wir bekamen schlussendlich irgendwann unseren Bus doch noch – aber Susan musste schlussendlich wieder ans andre Ende von Skagway fahren, ihren Bus holen, zurück in den Hafen, uns einladen und zum anderen Pier bringen. Von Schlussendlich 18 Personen unserer Gruppe waren es nur noch 7, die dann mit fuhren, weil wir gewartet haben und uns die Mitreisende von der Island Princess sowie die Mitarbeiterin der gelben Tourbusse (ein kleines Familienunternehmen in Skagway) geholfen haben. Ein grosses Dankeschön an die Dame bei den gelben Bussen von Skagway! Sicher auch eine nette Möglichkeit, eine Nostalgie-Tour durch den Ort zu buchen. Jedenfalls sind sie hilfsbereit und das zählt schon mal viel.

Susan erklärte uns, dass da ein riesiges Durcheinander war, da die Tourtickets einer Gruppe der Island Princess mit falscher Uhrzeit versehen waren und somit 60 Personen die Fähre nach Haines verpassten…. Oh ja, da hatte sie grad mal kurzfristig ganz andere Sorgen, und somit ist ihr auch kein Vorwurf zu machen, aber da bekannt war, dass unsere Gruppe mit fester Fähr-Fahrplanzeit wieder zurück kommen sollte, wäre zwingend nötig gewesen, dass jemand vor Ort ist und uns zumindest sagt: „hört zu, Leute, hier ist ein Problem, wir bieten an: warten, oder mit einem anderen Bus, der gleich kommen wird, Euch zurück zum Schiff zu bringen“… Es hatte nämlich auch auf dieser Tour einige Leute mit Gehbehinderung. Sehr schade. Wir waren vom Service, den Princess bis jetzt bot, so dermassen beeindruckt, und nun das hier.

Wir haben nicht versäumt, auf diesen Missstand beim Tour-Office auf der Star Princess aufmerksam zu machen – da allerdings immer zu war, wenn wir dort aufgetaucht sind, haben wir einen Tour-bewertungsbogen mitgenommen und das schriftlich sachlich dargelegt – nicht ohne zu betonen, wie gut der Rest der Tour wirklich war und den Zettel dann in den Tour-Office Briefkasten geworfen. Bis zum Ende unserer Kreuzfahrt hatten wir keine Rückmeldung bezüglich dieser Panne erhalten, trotz Vermerk der Kabinennummer und des Namens der Teilnehmer. Eigentlich schade. Wie gesagt, es konnte Susan kein direkter Vorwurf gemacht werden. Das Drumrum am Ende hat den eigentlich wirklich rundum gelungenen Ausflug leider gestört.

Tourguide Ketchikan Lighthouse, Totems & Eagles Excursion
LighthouseExcursion.com hat diese Tour ausgerichtet. Unser Guide war unter anderem 
Anthony (er begleitete uns bereits mit dem Bus vom Hafen aus) und der Kapitän Rob Holston führte die Tour live über Mikrofon und zum Teil vorabbesprochenem Band. Die gebotenen Naturansichten waren klasse. Das Wetter hat grad rechtzeitig die Schleusen zu gemacht, als wir vom Bus (Alaska Gray Line) auf’s Boot umgestiegen sind. Sicher hat’s zwischendurch mal mehr oder weniger genieselt, aber nicht mehr so geschüttet wie in Ketchikan-Creek-Street selbst, was das Ganze zu einem gelungenen Erlebnis werden liess. Viele Weisskopfseeadler, deren Nester (nicht immer leicht zu erkennen), eine Hafen-Robbe, Kanada-Graugänse an einem Ufer, und zu guter Letzt: einen Buckelwal der sich wohl an einem Felsen unter Wasser die Parasiten vom Rücken geschrubbt hat, denn wir sahen beide Brustflossen aus dem Wasser ragen, und dann abgetaucht ist und uns die Fluke gezeigt hatte. Da der Zeitrahmen sehr eng bemessen war, konnten wir nicht auf ein erneutes Auftauchen des Wals warten, waren dennoch wirklich erfüllt vom Erlebten. Anthony und sein Kollege boten immer wieder warme Getränke an und servierten diese sogar auf dem offenen Oberdeck. Am Totem-Trail (wo auch der längste Totem-Pfahl Ketchikans steht) und dem dazugehörigen Sippen-Haus, sowie auch am „Leuchtturm“, auf dem wie auf Bestellung ebenfalls ein Weisskopfseeadler sass (er war echt, nicht „angenagelt“…) wurde uns angeboten Fotos von uns mit unseren eigenen Kameras zur Erinnerung zu machen. Richtig gut. Die Jungs machten ihre Sache wirklich gut, die zwei Damen, die uns mit den Alaska Gray Line-Bussen jeweils vom Pier ans andere Insel-Ende von Ketchikan und zurück fuhren, waren auch wirklich gut und brachten uns während der Fahrt noch einiges mehr über den Ort und die Umgebung bei. Unser Urteil: wirklich toll und für uns die richtige Ausflugswahl für diesen Tag und Ort.

Tourguide Victoria Craigdarroch Castle, Mt Tolmie
Unser Fahrer & Guide war Ron. Er erklärte wirklich sehr viel, hatte ab und zu auch noch ein paar lustige Vergleiche oder Pointen in seinen Erklärungen, fuhr bei der ganzen Sache auch noch Bus und musste auf den Verkehr und die teilweisen doch etwas engeren Strassen, speziell in den Edel-Villen-Gegenden achten. Es gab kaum eine Strassenecke, die er nicht kommentieren konnte. So war die Fahrt zum Craigdarrogh-Castle sehr kurzweilig und interessant. Vor dem „Schloss“, welches aus 26 für Besucher zugängigen Zimmern und 2 Treppenhäusern besteht, wurden wir dann von einer der Volontären, die sich um den Erhalt dieses Gebäudes und jetzigen Museums kümmern, begrüsst und mit Informationen versehen, dass wir uns frei im Haus selbst bewegen durften. Was mich erstaunt hat, war, dass wir drin nicht nur fotografieren, sondern auch den Blitz benutzen durften, was der Fotoqualität natürlich sehr zuträglich war. Was hatte das wunderschöne Einrichtungsgegenstände und vor allen Dingen diese Tiffany-Stil (Kupferfolientechhnik) Glasfenster! Ein Traum! Auf dem Zimmerplan mit den entsprechenden Erklärungen, den wir bei Eintritt in die Hand gedrückt bekamen, war vermerkt, dass in dem ganzen Haus nur 2 Kunstglas-Fenster ersetzt wurden, alles andere sind Originale aus der Zeit vor 1900! Was ein Traum und es zeugte von extrem guter Qualitätsarbeit des Handwerkers, der damals diese Fenster hergestellt hat. Wir bekamen etwas mehr als eine Stunde für den Rundgang mit den 80 Treppenstufen und 26 Zimmern. Unsere Fahrt führte uns weiter durch die Edelviertel von Victoria, zudem durch Chinatown in Victoria. Weiter ging’s zum „sehr edel-Villen-Viertel“ mit den etwas grösseren Grundstücken rund ums Haus und grösseren Einfahrten zum Grundstück und am besten direkt mit Anschluss an die Bucht, und zwar bevor die Hafenmauer los geht. Der weitere Weg führte uns auch auf den Mt Tolmie von dem aus ein herrlicher Blick über ganz Victoria möglich war und bei genauerem Hinsehen auch die Star Princess in der Ferne im Hafen zu sehen ist. Danach ging’s zurück zum Hafen. Wer wollte, konnte beim Empress Hotel in der Stadt raus gelassen werden und dann entweder für den Gegenwert von USD 5.- mit dem Shuttle zurück zum Schiff, oder zu Fuss – ca. 30 Minuten den direkten Weg zum Hafen. Die Coastline entlang, ab dem Fishermen’s Wharf ist länger aber nicht weniger schön anzusehen. Wir hatten uns für den direkten Transfer im gleichen Bus zurück zum Schiff entschieden. Unser Fazit dieser Tour: Sehr gut und empfehlenswert, um auch das weitere Umfeld der Stadt einmal gesehen zu haben.

Generelles Fazit (Gesamtkilometer Flug 9‘411+Schiff 5‘986+Flug 9‘666=22’063 km)
Es war eine wirklich sehr schöne, rundum gelungene Reise – trotz meiner „Anlaufschwierigkeiten“ nach dem mühseligen Flug nach San Francisco. Schlussendlich haben wir beide die Reise trotz vieler Klimaanlagen ohne Erkältung überstanden und unsere Zeit auf dem schönen (aufgrund dem bereits 12 Jahre in Dienst stehenden) hier und da etwas „abgewohnten“ Schiff und auch an Land bei den zwar leider nicht ganz günstigen, aber dafür wirklich tollen Ausflügen richtig gut geniessen können. Der Service war toll, die Leute richtig gut bei der Sache, hier haben wir das Empfinden, dass dies auch an der lokalen Leitung liegt. Wer mit seinem Personal gut umgeht, der hat auch zufriedene Mitarbeiter trotz der schlimmsten Arbeitszeiten die bei so einem Beruf leider nicht ausbleiben, deren Zufriedenheit sich auf die Arbeit und somit auch auf die Gäste auswirkt.
Wir würden jederzeit wieder mit Princess fahren, und empfinden den Service bzgl. Zuvorkommen, Höflichkeit, Effizienz und guter Organisation als durchaus mit Cunard vergleichbar. Schlichtweg: SUPER !